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Gastrocknung mit Rekuperator

2016-09-14 16:48

Dieses Projekt zeigt eine weitere Möglichkeit zur Entfeuchtung von Bio- oder Klärgasen. Die Gastrocknungseinheit besteht aus einem Gas-Gas-Wärmetauscher (sog. Rekuperator) und einem Gas-Flüssigkeits-Wärmetauscher sowie Kaltwassersatz und Kondensatbehälter auf Grundrahmen.

Durch Eintritt in den Rekuperator wird das Gas vorgekühlt und bereits ein Teil der Feuchtigkeit auskondensiert. Danach findet im Gas-Flüssigkeits-Wärmetauscher eine weitere Abkühlung durch das Kreislaufwasser aus dem Kaltwassersatz statt. Anschließend wird der Gasstrom auf der Sekundärseite des Rekuperators erwärmt.

Da es witterungsbedingt zu Temperaturschwankungen bei der Gaseintrittstemperatur kommen kann und diese sich entsprechend auf die Funktion des Rekuperators auswirkt, empfiehlt enkotherm den Einsatz eines separaten Gas-Flüssigkeits-Wärmetauschers zur Nacherwärmung. Diese Variante ist zuverlässiger und auch die Investitionskosten sind niedriger.

Da es sich hier um den Austausch eines Wettbewerbsfabrikates handelte, wurde bei diesem Projekt aus Anschlussgründen jedoch explizit das Rekuperator-Konzept gewünscht.

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